Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Beratung, Coaching und Training
§ 1 Geltungsbereich (1) Diese AGB gelten für alle vertraglichen Beziehungen zwischen Yildiz Security Consulting (im Folgenden „Auftragnehmer“) und dem Kunden (im Folgenden „Auftraggeber“). (2) Das Angebot richtet sich sowohl an Verbraucher als auch an Unternehmer, sofern im Einzelfall nichts anderes vereinbart wurde.
§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungsumfang (1) Der Auftragnehmer bietet Dienstleistungen in den Bereichen Cybersecurity-Beratung, Karrierecoaching und Fachtraining an. (2) Wichtig: Die Tätigkeit des Auftragnehmers ist ein reiner Dienstvertrag gemäß §§ 611 ff. BGB. Es wird kein bestimmter Erfolg geschuldet.
Beim Cybersecurity-Consulting wird die fachgerechte Beratung zur Verbesserung der Sicherheit geschuldet, nicht jedoch die absolute Sicherheit vor Cyberangriffen oder Datenverlust.
Beim Karrierecoaching wird die Unterstützung im Bewerbungsprozess geschuldet, nicht jedoch die erfolgreiche Einstellung oder ein bestimmtes Gehalt.
Beim Training wird die Vermittlung von Wissen geschuldet, nicht der Lernerfolg des Teilnehmers.
§ 3 Vertragsschluss & Buchung (1) Termine werden über das Online-Buchungstool oder schriftlich vereinbart und sind nach Bestätigung verbindlich. (2) Der Vertrag kommt mit der Terminbestätigung durch den Auftragnehmer zustande.
§ 4 Vergütung & Zahlungsbedingungen (1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung vereinbarten Preise. (2) Die Zahlung ist [z.B. sofort bei Buchung / innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung] fällig.
§ 5 Stornierung & Terminausfall (1) Vereinbarte Termine sind für beide Seiten bindend. (2) Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis zu 24 Stunden vor dem Termin möglich. (3) Bei späteren Absagen oder Nichterscheinen ohne vorherige Absage wird das Honorar zu 100 % als Ausfallhonorar fällig, da der Termin exklusiv für den Auftraggeber reserviert wurde und kurzfristig nicht neu vergeben werden kann (§ 615 BGB).
§ 6 Haftung & Haftungsbegrenzung (1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. (2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. (3) Besonderer Haftungsausschluss für Cybersecurity: Der Auftragnehmer berät nach aktuellem Stand der Technik. Da sich Cyberbedrohungen permanent weiterentwickeln, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung für Sicherheitsvorfälle (Hacks, Ransomware, Datenlecks), die trotz durchgeführter Beratung oder Schulung eintreten. Die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen liegt allein in der Verantwortung des Auftraggebers. (4) Der Auftragnehmer haftet nicht für Datenverluste des Auftraggebers, sofern dieser nicht durch regelmäßige Backups (mindestens täglich) sichergestellt hat, dass die Daten mit vertretbarem Aufwand wiederherstellbar sind.
§ 7 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Beratung/das Coaching erforderlichen Informationen wahrheitsgemäß und vollständig zur Verfügung zu stellen (z. B. Netzwerkpläne, Logs, Lebensläufe). Verzögerungen, die durch fehlende Mitwirkung entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
§ 8 Urheberrecht Alle im Rahmen von Trainings oder Coachings ausgehändigten Unterlagen, Präsentationen und Skripte sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen nur für private bzw. unternehmensinterne Zwecke genutzt und nicht an Dritte weitergegeben oder veröffentlicht werden.
§ 9 Schlussbestimmungen (1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. (2) Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.
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